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Heimische Orchideen für den Garten
Von den ungefähr 60 heimischen Orchideenarten läßt sich die Hälfte mit gutem Erfolg kultivieren und sowohl vegetativ wie auch generativ vermehren.
Erdorchideen sind am besten in einem Substrat zu halten das für kalkverträgliche Arten aus 40% Rasen-oder Komposterde (Gartenerde, Grunderde fein gesiebt mit Kompost angereichert von Kranzinger), 40% Lauberde oder Torfmull und 20% Kalksplit mit grobem Sand oder statt letzterem für kalkunverträgliche Orchideen aus 20% Quarzsand besteht. Bei Topfkultur oder freistehend sollte eine Auflage aus organischem Material z.B. Föhrennadeln oder Leccasplit gegeben werden.
Vorteilhaft ist die Einpflanzung in einen Magerrasen mit lockerem Gräserbestand. So überstehen die Orchideen auch strenge Winter. Viele Orchideen lieben einen geschützten, warmen Standort. Als Gräser für einen Magerrasen eignen sich Schafschwingel, Aufrechte Trespe, Fiederzwenke, Wolliges Honiggras, Zartes Schillergras, Zittergras und Rauher Wiesenhafer.
Die Orchideen gehören zu den gefährdeten und daher geschützten Pflanzen. Sie sind aus kontrollierten Zuchtbetrieben zu beziehen. Zum Nachweis des ordnungsgemäßen Bezugs sollte man die Rechnung aufheben.