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Ansiedlung
Die sicherste Methode der Ansiedlung ist auf Standorten gegeben, die nach pflanzensoziologischen Gesichtspunkten ausgewählt wurden, da die meisten heimischen Orchideen eine sehr geringe ökologische Toleranz haben. Orchideenböden sollten höchstens einen Stickstoffgehalt von 3 mg/ 100 g besitzen. Die Hälfte heimischer Orchideen sind Wiesenpflanzen und haben daher ein hohes Lichtbedürfnis.

Bei der Orchideenansiedlung im Garten steht der Frauenschuh, das Gefleckte Knabenkraut, das Breitblättrige Knabenkraut und die Sumpfstendelwurz an erster Stelle, da sie anspruchslose, leicht blühende Pflanzen sind.

Für das Helmknabenkraut, die Mückenhändelwurz, das Fleischrote Knabenkraut, die Ragwurz-Arten, die Weiße Waldhyazinthe und das Große Zweiblatt sollte der Standort individuell ausgesucht werden.

Schwieriger ist das Umpflanzen beim Kleinen Knabenkraut, dem Männlichen Knabenkraut und der Hundswurz.

Aussichtslos ist ein Verpflanzen der Waldvöglein-Arten und der Nestwurz, gleiches gilt für den Herbstschraubenstendel.

Problematische Arten werden am besten im Topf belassen und zwischen die Begleitflora eingesenkt.

Feinde der Orchideen sind Schnecken und Wühlmäuse, die mit Vorliebe Orchideenknollen- und Rhizome verzehren.