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Im Jahre 1988 habe ich mir in Engelhartstetten 30 einen 3700 m² großen Garten mit einem aus der Zeit Maria Theresias stammenden Bauernhof gekauft. Diese Ruine mußte wiederaufgebaut werden.
Auch der Garten mußte von mir neu angelegt werden.Gerade hier einen naturnahen Garten zu gestalten lag für mich deshalb nahe, weil ich auf diesem offenbar lange nicht genutzten Grund folgende Pflanzen der roten Liste vorgefunden hatte:
Anagallis arvensis (regional gefährdet)
Bryonia dioica (regional gefährdet)
Echinops sphaerocephalus (regional gefährdet)
Eryngium planum (vom Aussterben bedroht)
Pseudolysimachion longifolium (stark gefährdet)
Scandix pecten-veneris (stark gefährdet)
 Die Randzone wurde mit heimischen Sträuchern und Bäumen bepflanzt. Das von der Terrasse zum Garten abfallende Gelände wurde einerseits als Steingarten mit integriertem Rosengarten, andererseits als Feuchtbiotop genutzt. Etwa ein Drittel des Gartens wurde als Obstgarten mit einer Bauernwiese, ein Drittel als Magerwiese unterschiedlichen Typs mit einem Feuchtbiotop und einem Orchideenbeet, das letzte Drittel als Waldfläche gestaltet.Mein Garten hat die Plakette"Natur im Garten" erhalten und kann nach Voranmeldung unter Tel.:02214/3289 auch besichtigt werden.